Das Internationale Dresdner Leichtbausymposium ist eine zentrale Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik. Die 28. Ausgabe brachte exzellente Grundlagenforschung und praxisnahe Anwendungen in wichtigen Industriesektoren zusammen – von der Automobiltechnik bis zur Energiewirtschaft.
In diesem Rahmen stellte Prof. Lothar Kroll in seinem Vortrag „Smart production and reproduction processes“ die Gesamtstrategie des neu eingerichteten Sonderforschungsbereichs/Transregios 402 DediGrad vor. Der Beitrag gab Einblicke in die strategische Ausrichtung des Forschungsverbunds und ordnete dessen Ansatz in aktuelle Entwicklungen des Leichtbaus und intelligenter Produktionstechnologien ein.
Darüber hinaus präsentierte Alina Michel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der Technischen Universität Chemnitz, den TRR 402 DediGrad in der Posterausstellung. Im Mittelpunkt standen die Ziele des Projekts, die Struktur des Konsortiums sowie die geplanten Arbeitspakete.
Der TRR 402 DediGrad wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 16,4 Millionen Euro für eine erste Laufzeit von drei Jahren und neun Monaten gefördert. Geleitet und koordiniert wird der Forschungsverbund von der Technischen Universität Chemnitz unter der Leitung von Prof. Dr. Lothar Kroll. Neben den drei antragstellenden Universitäten – der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Dresden und der RWTH Aachen University – sind auch die TU Wien sowie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz und Dresden beteiligt.
Eröffnet wurde das Dresdner Leichtbausymposium von Prof. Dr.-Ing. habil. Maik Gude von der TU Dresden, der selbst als Teilprojektleiter aktiv an DediGrad beteiligt ist. Begleitet wurde die Eröffnung durch ein Videogrußwort des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sowie Grußworte von Dr. Beate Baron vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und Prof. Dr. Angela Rösen-Wolff von der TU Dresden.
In sechs Sessions zu Funktionsintegration, Vitrimeren und nachhaltigen Matrixsystemen, großen maritimen Strukturen, Metallproduktionstechnologien, GreenCompas und zirkulären Systemen diskutierten internationale Expertinnen und Experten aktuelle Trends im Leichtbau und stärkten den fachübergreifenden Austausch.
Weitere Informationen finden Sie unter
leichtbausymposium.de.